EntgelttransparenzPflicht ab Juni 2026
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt und sie bringt mehr als ein Compliance-Thema.
Ab dem 7. Juni 2026 müssen Unternehmen erklären können, warum sie wen wofür wie hoch bezahlen. Wer das als Rechtsprojekt abhandelt oder auf die ersten Anwaltsschreiben und Klagen wartet, baut sich eine Fassade. Wir nutzen den Anlass, um eure Vergütung gemeinsam mit euch grundlegend zu klären.
Mehr alsParagraphen
Auskunftsanspruch ohne MindestgrößeAb Juni 2026 können Mitarbeitende Auskunft verlangen – innerhalb von 2 Monaten ab Tag der Anspruchsstellung und unabhängig von der Unternehmensgröße.
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5-Prozent-SchwelleLiegt die Lücke zwischen vergleichbaren Gruppen 5 Prozent oder sogar mehr und ist nicht objektiv begründbar, greift Korrekturpflicht (und zwar nach oben) ohne Begrenzung. |
Transparenz im RecruitingGehaltsspannen müssen bereits innerhalb des Bewerbungsprozesses (z.B. innerhalb der Stellenausschreibung) transparent gemacht werden. Das Ende des „Gehalt nach individueller Vereinbarung".
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Umfassender EntgeltbegriffNicht nur das Fixum. Boni, Sachbezüge, RSUs und LTI müssen monetär bewertet und begründbar sein. |
Verschärfte BerichtspflichtenDie Berichtspflicht gilt für Unternehmen > 250 MA nunmehr jährl.; ab 150 MA alle 3 Jahre; > 100 MA wird erstmals für 2031 angefordert. |
SanktionenAb Juni 2026 gibt es Bußgelder und Sanktionen bei Verstoß gegen die Transparenzpflichten. |
Die eigentlichen Themen liegen darunter: ungleiche Job-Architekturen, intransparente Bonusentscheidungen, gewachsene Sondervereinbarungen, hohe Gehälter durch Verhandlungsgeschick statt Leistung.
3 Ebenen1 Transformation
Wirkung entsteht erst, wo Strategie, Expertise und Menschen zusammenkommen.
Wie wir arbeiten
Und wosteht ihr?
In 10 Minuten durch die wichtigsten Themen – Datenlage, Job-Architektur, Kommunikation, Führungspraxis. Am Ende steht eine schriftliche Einschätzung eurer Risiken und Hebel.